DIE OPTIMALE BAUMASCHINE: WORAUF MAN BEIM BAGGERKAUF ACHTEN SOLLTE – TEIL 1

Wer einen Bagger kauft, möchte sich richtig entscheiden und das optimale Modell erwerben – selbstverständlich zu einem fairen Preis. Eine Baumaschine, die zuverlässig, langlebig, benutzerfreundlich und vor allem effizient ist. Doch im Grunde versprechen alle Anbieter genau diese Eigenschaften. Wo liegen also die Unterschiede? Was sollten Sie bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen?

Teil 1: Gewichtsklasse und Einsatzzweck

Viele Menschen denken, dass es für die Qualität eines Baggers entscheidend ist, wie viel sein Motor leistet. Und sicherlich ist dies auch ein wichtiger Aspekt. Für die hydraulische Leistungsfähigkeit verantwortlich ist die Motorleistung jedoch nicht allein. Denn sie wird durch die Zusammenarbeit des Motors mit der Hydraulikpumpe, den hydraulischen und elektrischen Steuerventilen und der Dimension der Zylinder bestimmt. In Summe sind es also gut aufeinander abgestimmte Komponenten, die Ihnen ein präzises Arbeiten und eine optimale Feinsteuerung ermöglichen.

Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, sollten Sie sich daher genau überlegen, für welche Aufgaben Sie den Bagger eigentlich benötigen. Und Sie sollten beachten, welche Möglichkeiten Sie haben, um den Bagger zu transportieren: Anhänger, Transporter oder Lkw.

Erst wenn Sie sich über den Einsatzzweck und die Transportmöglichkeiten im Klaren sind, wissen Sie auch, welche Maschinenklasse Sie eigentlich benötigen. Weitere entscheidende Unterschiede zwischen den Maschinenklassen sind dann Kriterien wie das Gewicht des Baggers, die Breite seines Fahrwerks und ob dieses ausfahrbar ist, die Reichweite seines Auslegers beziehungsweise Arms und Löffels sowie die Motorleistung.

 

Gewichtsklasse

Das Angebot ist breit gestreut: Von Minibaggern mit einem Gewicht bis zu 6 t über Kompaktbagger bis zu Kettenbaggern mit einem Einsatzgewicht von weit über 15 t stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. In jeder dieser Gewichtsklassen sind Eigenschaften wie eine robuste Konstruktion und zuverlässige Leistungserbringung unerlässlich. Darüber hinaus gibt es jedoch weitere Anforderungen.

Sie möchten zum Beispiel mit Ihrem 1-Tonner problemlos durch eine 80 cm breite Standardtür fahren können? Oder legen Sie Wert auf ein teleskopierbares Fahrwerk? Dann lässt sich diese Aufgabe mit dem TB 210 R, der kleinsten Maschine der Baureihe von Takeuchi, hervorragend lösen.

Wenn Sie nur Bagger bis zu einer Maximalanhängerlast von 3,5 t transportieren können, eignet sich die Maschinenklasse von 2,5 t besonders. Denn hierfür ist kein zusätzlicher Führerschein notwendig. Darüber hinaus ist der 2,5-Tonner aufgrund seiner großen Flexibilität sehr vielseitig einsetzbar – das macht ihn ausgesprochen populär im Garten- und Landschaftsbau sowie bei der Verlegung von Rohren und Kabeln.

 

Der TB 225 von Takeuchi bietet dazu einen weiteren Vorteil: Er vereint ein Gewicht von 2,4 t mit der leistungsfähigen Hydraulik der 3-Tonnen-Klasse von Takeuchi.

Sowohl in der 1-Tonnen-Klasse als auch in der 2,5-Tonnen-Klasse stehen darüber hinaus weitere sehr kompakte, vielseitige Baumaschinen mit guter Leistung zur Verfügung.

 

Einsatzzweck

Grundsätzlich kann jeder Bagger ein Loch ausheben oder einen Graben ziehen. Die heutigen Anforderungen gehen jedoch weit darüber hinaus. Als Betreiber möchten Sie unter Umständen auch spezielle Anbaugeräte wie Greifer, Verdichterplatten, Mähkörbe, Mulcher oder Hydraulikhämmer einsetzen und Tiltrotatoren anbauen können.

In diesem Fall muss Ihre Baumaschine mit zusätzlichen, proportional bedienbaren Steuerkreisen ausgestattet sein. Um den unterschiedlichen Anforderungsprofilen der hydraulischen Anbaugeräte optimal zu entsprechen, lässt sich bei Baumaschinen von Takeuchi ab der 2,5-Tonnen-Klasse die Literleistung der Zusatzkreisläufe einstellen und speichern.